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Leuchtfeuer Mecklenburg-Vorpommern |
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Nach einer Diskussion zwischen den nautischen Vereinen von Wustrow und Lübeck einigte man sich zwar über die Auslegung eines Feuerschiffes am Gedser Riff, konnte aber über ein Leuchtfeuer auf Poel keine Einigung erzielen. Da die norddeutsche Küste von Travemünde bis Darßerort unzureichend befeuert war, entschloss sich das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin zum Bau eines Leuchtturmes in der Nähe der Bukspitze.
Am 12. November 1878 wurde das Leuchtfeuer Buk mit seinem Drehfeuer in Betrieb genommen. Die Leuchteinrichtung war damals eine Petroleumdochtlampe, die E-lektrifizierung und der Einbau von Glühlampenlicht erfolgte 1912. Der Leuchtturm Buk war einer der ersten der elektrifizierten Leuchttürme an der Ostseeküste. Der zunächst rote Klinkerturm erhielt später einen roten Anstrich und 1930 einen 4 m breiten Ring. Die Einfachkennung wurde 1945 in eine Blitzkennung geändert. Seit 1979 ist der Turm automatisiert. Als Leuchteinrichtung ist heute eine 2000-Watt-Spezial-Scheinwerferlampe eingebaut. Die Sektoren des Feuers sind im weißen Be-reich 25 sm und im roten 20 sm weit sichtbar. Zwischen 1991 und 1999 wurde der Leuchtturm und die gesamte Leuchtfeueranlage in mehreren Schritten mit einem Kostenaufwand von 2.175.000,00 DM saniert. Dabei erhielt er auch wieder sein ur-sprüngliches Aussehen mit dem Klinkermauerwerk. Wegen der dem in der Nähe lie-genden Ort Basdorf wird der Turm auch Basdorfer Leuchtturm genannt.