Tonnen
Die ältesten bekannten Seezeichen an deutschen Küsten sind
- Kopfbaken (Stangen mit Toppzeichen) ab etwa 13. Jahrhundert
- Tonnen ab etwa 14. Jahrhundert
- Kapen (heute meist als Baken genannt) ab etwa 15. Jahrhundert
- Pricken ab etwa 16. bis 17. Jahrhundert
In der Ostsee gab es außer Tonnen noch hölzerne Schwimmstangen, mit je einem unter der Wasserlinie angebrachten runden Holzklotz als Auftriebskörper, die als Waker, Steuder oder Fusen bezeichnet wurden. Bekannt sind auch schwimmende Pricken, ebenfalls mit Auftriebskörpern.
Die Entwicklung der unbefeuerten Betonnung bis ins erste Viertel des 19. Jahrhunderts wird in der folgenden Tabelle dargestellt:
| Strom/Fluß | 15. Jh. | 16 Jh. | 17. Jh. | 18 Jh. | 1. Viertel 19. Jh. |
|---|---|---|---|---|---|
| Ems | 13 | 20 | 29 | 40 | |
| Wesermündung unterh. Blexen | 2 | 15 | 16 | 46 | 59 |
| Elbe-Mündung unterh. Stör | 2-3 | 13 | 16 | 44 | 53 |
| Eider | 1 | 10 | 15 | 23 | |
| Stör | 2 | 6 | 15 | 19 |
Das heutige Betonnungssystem wurde 1977 eingeführt. Es besteht aus
Eine bildliche Darstellung des betonnungssystems finden Sie im Info-Bereich