Brunshausen
An der Schwingemündung bei Brunshausen wurde 1897 auf einem Wasserstandsanzeiger des Hamburger Staats ein Leuchtfeuer eingerichtet. Der 14,8 m hohe Bachsteinbau war oben grünlich und hatte ein hellgrünes Gerüst für die Wasserstandssignale. Das Festfeuer war mit einer Gürtelleuchte (Linsenleuchte) bestückt, die Lichtquelle war Petroleumglühlicht. Die Richtfeuerlinie führte von Juelsand-Leuchtbake nach Brunshausen-Leuchtfeuer, Der Leuchtturmwärter Heinsohn, wohnte in nächster Nähe zum Wasserstandanzeiger und hatte neben dem Leuchtfeuer noch acht Lichter für Wasserstandssignale zu bedienen. Vermutlich wurde das Bauwerk mit der Inbetriebnahme der Richtfeuerline Bützflethersand 1970 stillgelegt und abgerissen.