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Ausgerüstet war die Leuchtbake Cranz mit einer Gürteloptik 6. Ordnung mit 150 mm Brennweite und 435 mm Höhe, Spannwinkel 185°. Als Lichtquelle brannte zunächst eine eindochtige Petroleumlampe, später wurde Flüssiggasglühlicht eingebaut. Als Kennung zeigte das Feuer F rot und grün, Feuerhöhe 7,3 Meter, Tragweiten rot 8 sm und grün 6 sm.
Ab 1953 wurde die Leuchtbake Cranz elektrisch betrieben. Als Lichtquelle diente nun eine 100 W/ 220 V-Glühlampe. Bei Stromausfalll schaltete die Wechselvorrichtung auf Gasbetrieb um. Nun zeigte das Feuer nur einen roten Sektor.
Die Verlegung der Estemündung in den späten 1960er Jahren machte die Leuchtbake Cranz überflüssig, am 15. März 1967 wurde das Feuer gelöscht. Das alte hölzerne Bakenhäuschen wurde abgebrochen.
Text: Zeitschrift Leuchtfeuer Nr. 36; Seite 6,
Winter 2003, Herausgeber: Klaus Kern, Rüsselsheim
Bildquelle: Leuchtfeuer-Postkarte erhältlich im Maritimshop Roter Sand