Wittenbergen Unterfeuer
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Fahrwasserveränderungen zwischen Altona und Blankenese machten es 1905 notwendig den Turm um 9 m nach Süden zu versetzen. Das eiserne Oberteil von 40.000 kg Gewicht wurde von seinem steinernen Unterbau abgetrennt und auf einen identischen neuen Unterbau gesetzt.
1927 erhielt der Turm seine vier roten Streifen. Statt der bisherigen Petroleumdochtlampe wurde nun ein Flüssiggasbrenner eingebaut. Außerdem erhielt die Laterne eine Rundumverglasung. Im Laternenraum wurden zwei Gürteloptiken mit 375 mm Brennweite für die Richtfeuerlinie und 187,5 mm Brennweite für die Quermarke eingebaut. Die Otterblenden wurden ausgebaut, denn die neue Kennung wurde durch die Taktung des Gasglühlichtbrenners mit einem sogenannten Gasblinker der Firma Julius Pintsch erzeugt. Der Anschluss an das Stromnetz erfolgte 1966. Seit 1979 ist das Feuer ferngesteuert und moderne Signalscheinwerfer tragen das Licht 14 Seemeilen weit. Die alte Gürteloptik ohne die Vorfilter befindet sich noch heute in der Laterne als Anschauungsobjekt.Übersicht Elbe