Eckwarden
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In den Jahren 1914/15 wurde an der Südwestecke Butjadingens bei Eckwarden eine Richtfeuerlinie eingerichtet. Das 20 m hohe
Oberfeuer bestand aus einem schwarzen zylinderförmigen Gaskessel, der sich nach oben verjüngte. Auf der oberen Plattform mit
Galerie befand sich das Leuchtfeuer mit Gasglühlichtbrenner. Eine zweite Galerie befand sich auf halber Höhe des Turmes. 1930
wurde neben dem Turm ein zweiter Gaskessel aufgestellt und im unteren Bereich oberhalb der Fußstreben ein Warnfeuer
mit Seelaterne eingerichtet. Umfangreiche Renovierungsarbeiten wurden 1935/36 an dem Bauwerk durch geführt.
Das feste weißes Feuer des Oberfeuers Eckwarden war 20 Seemeilen weit sichtbar.
Auf der oberen Plattform mit Galerie befand sich das Leuchtfeuer mit Gasglühlichtbrenner. Eine zweite Galerie befand sich
auf halber Höhe des Turmes. 1930 wurde neben dem Turm ein zweiter Gaskessel aufgestellt und im unteren Bereich oberhalb der
Fußstreben ein Warnfeuer mit Seelaterne eingerichtet. Umfangreiche Renovierungsarbeiten wurden 1935/36 an dem Bauwerk
durch geführt. Das feste weißes Feuer des Oberfeuers Eckwarden war 20 Seemeilen weit sichtbar der sich nach oben verjüngte.
Auf der oberen Plattform mit Galerie befand sich das Leuchtfeuer mit Gasglühlichtbrenner. Eine zweite Galerie befand sich auf
halber Höhe des Turmes. 1930 wurde neben dem Turm ein zweiter Gaskessel aufgestellt und im unteren Bereich oberhalb der
Fußstreben ein Warnfeuer mit Seelaterne eingerichtet. Umfangreiche Renovierungsarbeiten wurden 1935/36 an dem Bauwerk
durch geführt. Das feste weißes Feuer des Oberfeuers Eckwarden war 20 Seemeilen weit sichtbar.
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Etwa an der Stelle des alten Oberfeuers auf dem Flügeldeich bei Eckwarderhörn wurde 1962 ein neuer konisch zulaufender Turm, das Oberfeuer Eckwarden, erbaut. Zur Gründung wurden je 4 Einzelfundamente errichtet. Die Fundamente verband man mit Stahlbetonbalken. Auf diesem Fundamenten baute man anschließend den Turm mit dem aufgesetzten Laternenhaus und Galerie, das über eine Wendeltreppe zu erreichen ist. Das in einer Höhe von 41,6 m befindliche Leuchtfeuer wird über eine Linsenleuchte mit einer 24V/250W-Glühbirne bei Nacht 21 Seemeilen weit getragen. Neben dem Oberfeuer steht ein Betriebsgebäude mit Notstromaggregat für das Ober- und Unterfeuer.
Das Unter- und Quermarkenfeuer Eckwarden, ein 18,4 m hoher Stahlturm mit aufgesetzem Laternenhaus und Galerie, befindet sich in einiger Entfernung im Watt. Im Laternenhaus befindet sich eine Gürtelleuchte von 150 mm Brennweite und 12,7 Seemeilen Reichweite. Das Quermarkenfeuer ist heute nicht mehr in Betrieb.
Durch den Bau des Jade-Weser-Ports wird es im Fahrwasserbereich der Richtfeuerlinie Eckwaren Veränderungen geben.
Die Richtfeuerlinie wird dann
abgeschaltet und durch die Feuerlinie Jappensand ersetzt. Das Unterfeuer-Eckwarden wird vermutlich zurückgebaut,
die Zukunft des Oberfeuers ist noch ungewiss.
Foto: Eckwarden-Oberfeuer 1914/15, Zeichnung Eckwarden-Unterfeuer 1914/15, WSA. Wilhelmshaven
Eckwarden-Unterfeuer 1962, Paul Mydla, Wilhelmshaven
Aktualisierung: 13.09.2009
Siehe im Info-Bereich
Übersicht Jade