Wilhelmshaven

Quermarkenfeuer Wilhelmshaven
Auf dem Nordmolenkopf der 1904 erbauten und nach dem 2. Weltkrieg zugeschütteten 3. Einfahrt wurde auf einem Mauerwerksockel ein Quermarkenfeuer eingerichtet. 1975 erhielt das Feuer einen neuen Feuerträger mit begehbarer Laterne. In der Laterne befindet sich eine Gürtelleuchte von 205 mm Brennweite. Die Lichtquelle des Quermarkenfeuers war zuerst Flüssiggasglühlicht, ab 1958 stehendes Propangasglühlicht und heute ist es Glühlampenlicht. Die Stromerzeugung erfolgt über Sonnenkollektoren. Am 05.07.2005 wurde das Feuer gelöscht und am 08. November demontiert. Er wurde vom Kapitän Anton Tapken erworben, der ihn in Dangast aufstellen ließ.



Westmole
Ostmole
Neben dem Quermarkenfeuer gibt es noch einige moderne Feuerträger, wie das Feuer Neuer Vorhafen-Westmole und Ostmole-Kopf. Beide Feuer haben eine Höhe von 9 Metern. Weitere Feuer sind die Richtfeuerlinien Seeschleuse und Niedersachsenbrücke sowie die Molenfeuer Flutmole und Alter Vorhafen.

Bereits um 1900 soll es im Wilhelmshavener Kriegshafen ein Feuer mit der Bezeichnung Kaiserbalje gegeben haben. Weitere Einzelheiten sind nicht bekannt. Aus einem Gedenkblatt zur Eröffnung des ersten deutschen Kriegshafens an der Jade am 17. Juni 1869 ist zu ersehen, daß auf dem nordwärts gelegenen Molenkopf,der Hafeneinfahrt ein eiserner Leuchtturm zur Aufnahme eines Hafenfeuers errichtet werden sollte.



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