Rotes Kliff Quermarkenfeuer
Nördlich des Leuchtturms Kampen in den Kampener Dünen war von 1913 bis 1975 das Quermarkenfeuer
Rotes Kliff in Betrieb. Bei dem roten achteckigen, 11,5 m hohen, Klinkerbau mit weißer Laterne und
Kuppeldach handelte es um ein Festfeuer mit roten und weißen Sektoren. Die Sektorengrenze war weiß nach rot
bei 178,5° und verlief über die Leuchttonne - D - ins Lister Tief. Mit der Einrichtung dieses Quermarkenfeuers
konnte im Hauptfeuer der rote Sektor entfallen, Im Jahre 1936 erfolgte die Umstellung auf
Glühlampenlicht und eine Verstärkung des Feuers. Der kleine achteckige Klinkerturm wurde 1976
von der Gemeinde Kampen erworben, um ihn weiterhin als Wahrzeichen zu erhalten. Ab Mai 1993 erfolgte eine
Sanierung des Bauwerks. Der obere Teil wurde mit Sandstrahl bearbeitet und anschließend mit neuer Farbe versehen.
Auch eine neue Tür wurde eingebaut und neben dem Turm eine Informationstafel angebracht. Die Kosten für diese Maßnahmen
in Höhe von DM 25.000,00 wurden durch Spenden und Sponsoren aufgebracht.
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