Eversand
Die ersten Seezeichen, die auf dem Eversand standen, waren die Mühlensand-, Stundenglas- und Becherbake von 1832.
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In der schwarzen runden Laterne des 37,4 m hohen Oberfeuers war eine Gürtelleuchte von 500 mm Brennweite mit katioptrischem Reflektor eingebaut. Sie wurde von 1887 - 1904 mit einer dreidochtigen Petroleumlampe betrieben und zeigte ein festes weißes Licht. 1905 erfolgte die Umstellung auf Petroleumglühlicht und die Kennung war nun fest rot und weiß. Ab 1914 war das Richtfeuer nur noch im unteren Teil des Wurster Fahrwassers zu benutzen. Nach Verlegung des Hauptfahrwasser in den Fedderwarder Arm 1922 wurde die Richtfeuerlinie Eversand 1923 gelöscht. Beide Feuer der Richtfeuerlinie Eversand sind von besonderer historischer Bedeutung und stellten bis zum Jahre 2003 die letzten Zeugen der ehemals so bedeutenden alten Außenweser-Fahrrinne und seiner ersten durchlaufenden Nachtbefeuerung dar.
Das Oberfeuer-Eversand wurde noch bis 2000 von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger als Seenotrettungsbake genutzt. Das Unterfeuer dient den Kormeranen als Nistplatz.
Ende 1999 suchte der Bund einen neuen Träger für die Erhaltung des Oberfeuers Eversand. Eine Gruppe leuchtfeuer- und schifffahrtsinteressierter Personen gründete aus diesem Grund noch im gleichen Jahr den "Förderverein Leuchtturmdenkmal Obereversand e.V.". Auch entstand 1999 ein Konzept zur Entwicklung eines maritimen Tourismus im Land Wursten. Die Samtgemeinde Land Wursten schlug 2001 vor den Turm nach Dorum-Neufeld zu versetzen. Am 27. Februar 2003 war es dann soweit. der Turm wurde von seinem Fundament gelöst und mittel aufwendiger Technik nach Dorum transportiert und auf das vorbereitete Fundament gesetzt.
Seit dem 14.08.2004 zeigt der Leuchtturm Obereversand an seinem neuen Standort das Hafenfeuer von Dorum-Neufeld.
Weitere Informationen zu dieser Aktion und dem Leuchtturm Eversand-Oberfeuer gibt der Förderverein auf www.obereversand.de .
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