Farge - Warfleth
Ab Januar 1890 brannte am rechten Weserufer bei Farge eine provisorisches Orietierungsfeuer. Es bestand aus einer Bakenstange mit Toppzeichen und einem weißen Petroleumfeuer (Argand-Lampe) an der Spitze. Am 01. November 1890 erhielt das Feuer einen zusätzlichen roten Sektor. Im september 1895 wurde der Pfahl weiß gestrichen und erhielt eine Galerie.
Nach der Vollendung des Weserausbaus (Unterweserkorrektur) 1897/98 wurden die Feuer durch neue Gittertürme, die vom Bremer Vulkan hergestellt wurden, ersetzt. Die leuchtfeuetrachnische Einrichtung lieferte die Firma Julius Pintsch.
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Am linken Weserufer bei Warfleth wurde 1927 erstmals eine Leuchtbake in Betrieb genommen. Sie war eine vierstielige Eisenkonstruktion mit Plattform und roter Laterne. Die Leuchte bestand aus einer 150 mm Gürtelleuchte, die vermutlich mit Flüßiggas betrieben wurde. 1936 erfolgte die Umstellung auf elektrischen Betrieb mit gleichzeitigem Einbau einer kleineren diotrischen Gürtelleuchte von 100 mm. Die Bake zeigte einen Leitsektor mit beidseitigen farbigen Sektoen. Sie diente wie auch die spätere Richtfeuerlinie zur Kennzeichnung des Übergangs von der Richtfeuerlinie Soltplate/Hohenzollern zur Richtfeuerlinie Lemwerder. Mit Inbetriebnahme der neuen Richtfeuerlinie wurde die Leuchtbake Warfleth gelöscht.
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Mit dem 9-m-Ausbau Ende der 1970er Jahre und der Einrichtung der neuen Richtfeuerlinie Juliusplate-Berne verloren die Feuer ihre Bedeutung. Die neue Richtfeuerlinie ging 1983 in Betrieb.
Das Unterfeuer wurde 1988 abgebrochen, das Oberfeuer konnte Dank des Vereins "Schwarzer Leuchtturm Warfelth e.V." erhalten werden. Der Turm dient heute dem Naturschutz als Vogelbeobachtungsturm.
Fotos: Farge, Warflethersand-Unterfeuer Zeitschrift Leuchtfeuer, WSA BremenÜbersicht Weser


