Gnageland
heutiger Name Laterna Mankow (Polen)

Gnageland
Mit der Befeuerung der stark befahrenen Strecke Swinemünde - Stettin hatte man schon Mitte des 19. Jahrhunderts begonnen. An den ufern waren einige vorhandene Baken mit Leuchtfeuern versehen worden. Außerdem hatte man 1858 die Enden des 20 km langen Fahrwassers mit Feuershcoffen bezeichnet.

Um 1900 wurde die Leuchtfeuerkette erheblich verdichetet und mit unbewachten Feuern versehen. Neubauteen waren seinerzeit von hölzerner oder eiserner Struktur. Die höchste Bake war die im Wasser stehende Papenbake. Als Energiequelle für die Leuchtfeuer im Papenwasser diente elektrischer Strm, der von einem E-Werk auf dem Leitholm kam. Die übigen Feuer hatten ein Gasfeuer.

Mitte der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts verbesserte man die gesamte Strtecke erneut durch Vertiefungen, Begradigungen und weiterer Leuchtfeuer. Es entstanden die ersten Richtfeuernalagen mit gleichgängigen Ober- und Unterfeuer. Als Träger dieten Gittertürme, ähnlich wie der Leuchtturm Campen/Ems. Einer dieser Türme, ist das 1925 erbaute 24 m hohe Oberfeuer Gnageland, das Unterfeuer ist von röhrenförmiger Struktur. Einige dieser Feuer stehen heute noch.

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