Bülk

Eines der ersten Leuchtfeuer an der Kieler Förde, war das 1807 am Bülker Huk, einer Landecke, damals noch unter dänischer Herrschaft errichtete Lotsen- und Leuchthaus. Die Laterne mit 6 Argandschen Lampen, die von Hohlspiegeln reflektiert wurden, konnte erst nach Kriegsende 1815 in Betrieb genommen werden.

Bülk
Als Ersatz für dieses Feuer entstand 1844 ein 16 m hoher Turm mit kleinem Drehlinsenfeuer. Schon 1863 begann der Bau des heutigen Leuchtturmes Bülk. Zur Gründung des Bauwerks nahm man einen Findlingsstapel. Während des deutsch-dänischen Krieges ruhten die Arbeiten und unter preußischer Regie wurde der Turm 1865 fertiggestellt. In der Laterne, des damals weißen Turmes mit rotem Band auf halber Höhe, war anfangs eine Gürtelleuchte, ab 1910 eine vierfeldrige Scheinwerferoptik und ab 1970 ist wieder eine Gürtelleuchte eingebaut.

Eine gründliche Modernisierung fand 1970 mit einer Verringerung der Höhe von 27 auf 25 Meter statt. Außerdem wurde der Turm mit Asbestzementplatten verkleidet. Anstelle des roten Bandes erhielt der im Volksmund auch "Hein Bülk" genannte Bülker Leuchtturm seine schwarze Bänderung. Das weiße Blinkfeuer des Turmes ist 14 Seemeilen weit sichtbar.

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